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Als Urkontinent wird der Kontinent bezeichnet, aus dem die heutigen (seit mehr als 50 Millionen Jahren bestehenden) Kontinenten entstanden sind. Doch wie sah der Urkontinent Pangäa eigentlich aus und wie entstanden die heutigen Kontinente?

Wenn die Platten sich gegeneinander aufschieben (Lithosphäre taucht in die Astenosphäre ab), müssten sich gerade in diesen Bereichen die dicksten Landmassen auftürmen, was zwar Erdbeben erklären könnte, aber nicht die Vulkantätigkeit. Denn gerade dort ist vom Prinzip her der größte Landmassenwiderstand für ein Durchkommen der Magma aus dem Erdinnern zu erwarten.

Die Plattentektonik sieht hier jedoch einen Spalt zwischen den beiden Platten vor, der die Magmen am Rande durchlässt. Doch frage ich mich hier, ob sich die Energie beim Subduktionsvorgang nur in Fließrichtung (also nach unten – Aufschmelzvorgang) bewegt. Was dann im Ergebnis die Fließrichtung, laut Theorie, vertikal zur Tektonik verlaufen lässt, muss sich vorher an dem Widerstand zerrieben haben, und somit fällt es mir schwer, eine Drift in dieser Form nachzuvollziehen. Da bei ihrer angeblichen Drift nach unten irgendwann die Plattenbestandteile aufschmelzen und so den Antrieb erklären sollen, bleibt eine Dehnung der Platte als Ergebnis, bei der sie vorne wie hinten an Masse verlieren müsste. Doch wie sah dann der Urkontinent Pangäa aus?

Vor vielen Milliarden Jahren fingen die angeblichen Subduktions - und Obduktionsprozesse erst an. Und der große Superozean nagte ebenso erst kurze Zeit an der Außenseite des riesigen Urkontinents. Doch berechnet man einen Landmasseverlust bis in die heutige Zeit, bleibt als Ergebnis ein damals unbeschreiblich wuchtiger Urkontinent mit einer Atem beraubenden durchschnittlichen Landhöhe. Doch nach der Plattentektonik müssten demnach die Urkontinente entweder keine Landmassen verlieren oder ebensoviel dazugewinnen, falls sie an Masse verlieren sollten. Doch zurück zur Crashstelle der Platten. Eine Spalt- oder Magmenkanalbildung gerade in diesem theoretischen Ballungszentrum der Plattenmassen und Energieausrichtungen fällt mir noch schwerer nachzuvollziehen. Die Erdexpansion lässt vom Prinzip her durch das Aufblähen den Globus porös werden. Also reißen die Platten und neben den Risskanten hätte dann das Magma natürlich leichtes Spiel, weil dort, laut These, die Erdkruste am brüchigsten ist. Es ist dann kein Aufreiben der kontinentalen Platte notwendig, um einen Magmenausstoß zu provozieren (Hot Spot). Warum ist also der mittelatlantische Rücken ein Beweis für die Tektonik? Es ist eine einfache Nahtstelle der aufplatzenden Erdkruste, bei der hier und da Magmen austreten und Seebeben diese Expansionsvorgänge der Erde bestätigen. Es lassen sich auch so, ebenso einleuchtend, die häufigen Erdbeben in diesen Zonen erklären. Also sind Indien und der Himalaja eine unserer labilsten Erdoberflächenstrukturen, die nachgeben, wenn die Erde sich wieder weiter ausdehnt. Und das tut sie stetig. Daher wächst der immer noch labile Himalaja jedes Jahr um ein Geringes und zieht Indien mit hoch. Also haben wir hier kein schiebendes Indien sondern einen sich auftürmenden Himalaja, der Indien mit anhebt. Ohnehin ist die Gebirgsbildung sicher ein Schlüssel für die Widerlegung des "tektonischen Modells". Die gotische, svekofennische und assyntische Orogenese. Die Grünstein und Gneisgürtelbildung des Präkambriums lassen sich zwar mit Mühe konstruieren aber finden in der Erdexpansion ein einleuchtenderes und direkteres Modell der Entstehung vor. Passen Gebirgsstrukturen nicht in das heutige Plattenschema, wird einfach zurückgerechnet bis eine andere Plattenkonstellation längst aufgeschmolzener Kontinente diese Verwerfungen konstruieren könnte. So kann man das Bild der Tektonik natürlich auch schließen.