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Die Erdexpansion beinhaltet Spreizungen und Stauchungen, ja sogar partielle Subduktion /Aufschmelzung und natürlich Obduktion. Doch im Gegensatz zur Tektonik erklärt der imaginäre Motor der Expansion die Vorgänge sehr viel effektiver. Auch wird durch die Beschaffenheit der Erde eine unterschiedlich starke Widerstandskraft auf den Motor ausgeübt, die sehr wohl eine überproportionale Spreizung im Verhältnis zu Expansion erklärt.

Es leugnet kein Erdexpansionstheoretiker eine Subduktion. Doch sie wird schon anders verstanden und bewertet. Zum Verständnis: Die Erde expandiert wie ein Lederfußball in der totalen Zeitlupe erst hier ein bisschen dann dort ein wenig . Der Erdenkörper besitzt keine labile Schale, die kontinuierlich und gleichmäßig nachgibt. Besonderes Merkmal für eine Expansion ist der Blick auf unseren Globus. Hier passen die Kontinente wie Puzzleteile aneinander. Ein Indiz für die Plattentektonik? – Eher wohl nicht, denn bei ihrer Drift gegen Westen oder Osten würden die Landmassen eine Menge ihres kostbaren Erdreiches an den im Rücken neugebildeten Ozean verlieren. Und bei der Passgenauigkeit stimmt da irgendetwas nicht. Geht man jedoch davon aus, dass die Kontinentalplatten nicht schwimmen und die Kontinente wie Platten einfach nur Bestandteile der Erdschale sind, die sich mit der Ausdehnung der Erde immer weiter vergrößerte, dann haben sich die Kontinente nur durch die Ausdehnung der Erde voneinander entfernt. Also nur partielle Obduktion (Aufschiebung) und Subduktion durch die Ausdehnungsenergie der Erde, als Nebeneffekt der von Innen her auftretenden Expansion. Also Obduktion auch als Folge einer Komprimierung durch das Abrutschen (part. Subduktion) der unter Expansionsdruck stehenden Platten gegen eine gegenläufig betroffenen Abschnitt. Dieses Wechselspiel erklärt umfassend alle Erscheinungen unterschiedlicher Bewegungen und liefert zusätzlich noch einen überzeugenden Motor! Das Mittelmeer war, nachgewiesen, eine Wüste, ehe es sich, wie auch später das „Schwarze Meer“ mit Wasser füllte. Eine stetig expandierende Erde hebt zunächst Landmassenbereiche aus dem Wasser hervor, bevor diese dann durch die weitere Ausdehnung der Oberfläche sich wieder dem Meer öffnen. Da, wo laut Plattentektonik die Kontinentalplatten aufeinander prallen und sich verkeilen beziehungsweise eine Platte sich unter die andere schiebt, haben wir es mit Gebirgsrücken zu tun. Dort finden wir die größte Vulkantätigkeit, wie zum Beispiel in den Anden, und die größte Häufigkeit an Erdbeben.