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Es gibt viele sinnvolle Argumente Atlantis in die Legenden und Märchenwelten zu verweisen. Atlantis wird bei Platon erwähnt, doch bei keinem anderen Geschichtsschreiber des Altertums findet dieses Reich Erwähnung. Selbst Platon beruft sich auf Erzählungen und fügt Details ein, die wenig nachprüfbar und nachvollziehbar sind.

Es ist ein abenteuerlicher Weg Atlantis ernst zu nehmen. Doch wie mit jeder Legende oder Sage gibt es auch hier die Chance auf Wahrheit. Und diese nicht bezifferbare Chance lässt die Suche nach dem verschollenen Kontinent einfach nicht enden. Allen anderen sei empfohlen, jetzt mit Gelassenheit die Seite zu betrachten oder diese hier nun zu verlassen.

Bei dieser Reliefansicht der Nordsee, die die Landflächen hinsichtlich des Reliefs unberücksichtigt lässt, eröffnet sich dem Betrachter das ganze Spektrum der zu erklärenden Relief und Kontinentalausbildung. Immer wieder tauchen Sedimentablagerungen auf, wie auch z.B. im Elbsandsteingebirge, die einen ehemaligen Meeresboden belegen. Eine kleinere Erde hat weniger Platz für unser vorhandenes Wasser ! Doch wenn unsere Erde einst tatsächlich kleiner war, als heute vermutet, dann müsste man schon eine Antwort für den Verbleib des heute vorhandenen Wasser finden. Es ist bei der Betrachtung eines deutlich kleineren Erdballs nicht zu übersehen, dass die heutige Unmenge an Wasser irgendwo gesteckt haben muss, was auf den ersten Blick wieder für Tektoniklehre sprechen würde. Doch die Antwort heißt: Die Erde war einst vollständig vom Wasser bedeckt Der Eispanzer der Antarktis speichert heute ca. 80% des gesamten Süßwassers. Und unsere Atmosphäre ist in einer anderen Zusammensetzung durchaus in der Lage, mehr Wasser aufzunehmen. Durch diese Situation hätten wir dann einen erheblich höheren Atmosphärendruck und damit ganz andere Lebensbedingungen. Bei der Betrachtung der Erdgeschichte fällt jedoch auf, dass es diese Zeiten gegeben haben muss. Die Pflanzen- und Tierwelt passt sich diesbezüglich an, und so wären archäologische Funde aus erdgeschichtlicher Frühzeit gut erklärbar. Die ersten Reptilien der Urgeschichte sind auch wohl nicht an Land gekommen, um dieses zu erobern, vielmehr musste damals erst einmal Land entstehen. Durch die Ausdehnung der Erde hatte das Wasser der Meere mehr Platz und die höher gelegen Flächen lagen irgendwann trocken. Erst dann konnte sich dort neues artverwandtes Leben entwickeln, eventuell in salzhaltigen Sümpfen, bis diese, trockengelegt, eine Süßwasserabflussstruktur bekamen. Die Erde müsste demnach in ältester Vergangenheit von einem einzigen Ozean bedeckt gewesen sein. Und die bekannte Theorie mit der so genannten „Ursuppe“ entspricht ja weitestgehend der oben stehenden Vorstellung. Ebenso ist heute bekannt, dass das Phänomen „Wüste“ ein in der Frühzeit unbekanntes war. Die Wüste Gobi, die Sahara und Australien waren einst grüne Paradiese. Erst als die Erde durch die weitere Ausdehnung die Erdatmosphäre immer mehr an Feuchtigkeit je Volumeneinheit verlor, änderte sich auch grundlegend die Systematik unseres Klimas, das jetzt durch die leichtere Atmosphäre die Glockencharakteristik abgab und die Erde nunmehr den Einflüssen von Außen stärker ausgesetzt war. Die heißen und kalten Gebiete entstanden, während vorher die Feuchtigkeit in der Luft eine konstantere Temperatur halten konnte. Überall auf Erden finden wir Nachweise oder Spuren eines längst vergangenen Meeresbodens. Selbst auf den höchsten Gebirgen sind Meeresfossilien gefunden worden. Die Wissenschaft der Plattentektonik sieht hier einen aufgeschobenen Meeresboden bis in die höchste Bergregion vor, doch die Lage einiger Gebirge innerhalb der Platten steht dann als ein möglicher Widerspruch zur Erklärung der Funde. Also sprechen die Fossilien weit über dem Meeresspiegel eher für die Theorie der Ausdehnung. Dieser Umstand ist ja schon fast als Beleg zu sehen, dass ein Urozean einst die ganze Erde bedeckte. Dieser Urozean kann nur mit einer einst kleineren Erde logisch sein. Denn sonst hätte die Erde das Wasser für diesen Ozean an den Weltraum verlieren müssen. Eine Abgabe von Wasser in den Weltraum ist zwar nachgewiesen, jedoch wird dieser Verlust mehr als ausreichend durch den Eintritt von Wasser aus dem Weltraum kompensiert. Es gibt genügend Indizien, wenn nicht Beweise, dass unsere Erde von Wasser bedeckt war.